Transfer-Ticker

Offiziell: Rot-Weiss Essen verpflichtet Pöpperl

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Paul Pöpperl wechselt nach Essen. (Foto: Imago)
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20.10.2026 | 10:00 Uhr

Mitte Oktober hatte sich die Verpflichtung bereits abgezeichnet, nun hat Rot-Weiss Essen Fakten geschaffen: Paul Pöpperl steht ab sofort beim Drittligisten unter Vertrag. Der 23 Jahre alte zentrale Mittelfeldspieler war seit seinem Abschied vom FC Schalke 04 im Sommer vereinslos und kann daher auch außerhalb der regulären Transferperiode verpflichtet werden. Nach Angaben des Vereins hat Pöpperl die medizinischen Untersuchungen erfolgreich absolviert. Eine sofortige Option für Trainer Uwe Koschinat ist der Neuzugang allerdings noch nicht. Pöpperl hatte sich im Februar einen Kreuzbandriss zugezogen und befindet sich weiterhin im individuellen Aufbautraining. RWE will ihn behutsam an die Belastungen heranführen. Spätestens während der Winterpause soll Pöpperl in das Mannschaftstraining integriert werden und anschließend eine Alternative für die Rückrunde darstellen. Über die Laufzeit des neuen Vertrags machte der Verein keine Angaben.

Pöpperl war im Sommer 2023 vom TSV Steinbach II zur zweiten Mannschaft des FC Schalke 04 gewechselt und empfahl sich dort für höhere Aufgaben. Im Juni 2024 statteten ihn die Königsblauen mit einem Lizenzspielervertrag aus und verliehen ihn zunächst an den niederländischen Zweitligisten VVV-Venlo. Die Rückrunde der Saison 2024/25 verbrachte der beidfüßige Mittelfeldspieler bei Viktoria Köln, für die er neunmal in der 3. Liga zum Einsatz kam. Nach seiner Rückkehr nach Gelsenkirchen schaffte Pöpperl den Sprung zu den Profis und bestritt drei Partien in der 2. Bundesliga. Seinen Vertrag verlängerte Schalke nach der schweren Knieverletzung jedoch nicht. In Essen soll der gebürtige Herborner nach abgeschlossener Rehabilitation zusätzliche Möglichkeiten im Zentrum eröffnen. Er kann auf der Sechs und der Acht sowie in einer offensiveren Rolle eingesetzt werden. Kurzfristig steht für ihn jedoch weiterhin die vollständige Genesung im Vordergrund.

Verwendete Quelle: ntv.de